Immobilienmakler & Sachverständigenbüro in Wetzlar – seit 2000
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Eine gut geplante Sanierung macht Ihr Zuhause komfortabler und steigert seinen Wert. Unser Ratgeber hilft Ihnen, Maßnahmen sinnvoll zu ordnen und Kosten einzuschätzen.
Dach, Fassade, Fenster, Leitungen und Keller: Wo Handlungsbedarf besteht und wo nicht.
Warum Substanz vor Optik kommt und welche Reihenfolge teure Folgeschäden vermeiden kann.
Wie Sie Angebote einholen, vergleichen und einen Puffer für Unerwartetes einplanen.
Worauf Sie bei Auswahl, Auftrag und Abstimmung der beteiligten Gewerke achten sollten.
Wann Bauamt, Denkmalschutz oder Eigentümergemeinschaft vor Beginn einbezogen werden.
Welche Maßnahmen Wohnqualität und Marktwert Ihrer Immobilie langfristig verbessern.
Bevor Sie Fliesen aussuchen oder Angebote einholen, sollten Sie den Zustand Ihrer Immobilie genau kennen. Prüfen Sie Dach, Fassade, Fenster, Elektrik, Wasser- und Heizungsleitungen sowie Keller und Feuchtigkeit. Viele Schäden sind von außen nicht sichtbar. Eine fachkundige Begutachtung bewahrt Sie davor, Geld in Oberflächen zu stecken, während darunter Probleme weiter wachsen.
Halten Sie die Ergebnisse schriftlich fest und unterscheiden Sie zwischen notwendigen, sinnvollen und wünschenswerten Maßnahmen. Notwendig ist alles, was die Bausubstanz schützt oder die Sicherheit betrifft. Sinnvoll sind Arbeiten, die Kosten senken oder den Wohnwert deutlich verbessern. Diese Einteilung hilft Ihnen später, auch bei begrenztem Budget die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Bei einer Sanierung gilt der Grundsatz: von außen nach innen und Substanz vor Optik. Ein undichtes Dach oder feuchte Kellerwände sollten behoben sein, bevor Innenräume renoviert werden. Leitungen für Strom, Wasser und Heizung erneuern Sie am besten, solange Wände und Böden ohnehin offen sind. So vermeiden Sie, dass frisch gestaltete Oberflächen später wieder aufgerissen werden müssen.
Planen Sie auch die energetische Seite von Anfang an mit. Wer ohnehin Fassade oder Dach erneuert, kann Dämmmaßnahmen oft mit geringem Mehraufwand einbinden. Stimmen Sie die Gewerke zeitlich aufeinander ab und legen Sie fest, wer die Bauleitung übernimmt. Klare Zuständigkeiten und ein realistischer Zeitplan verhindern Leerlauf und Missverständnisse auf der Baustelle.
Holen Sie für größere Arbeiten mehrere Angebote ein und achten Sie darauf, dass sie vergleichbar sind, also dieselben Leistungen beschreiben. Planen Sie zusätzlich einen Puffer ein, denn gerade in älteren Gebäuden zeigen sich manche Schäden erst während der Arbeiten. Klären Sie früh, ob eine Finanzierung oder Förderprogramme einen Teil der Kosten abdecken können, bevor Sie Aufträge vergeben.
Nicht jede Maßnahme ist genehmigungsfrei. Eingriffe in die Statik, Nutzungsänderungen oder Arbeiten an denkmalgeschützten Gebäuden erfordern häufig eine Abstimmung mit den Behörden. Bei Eigentumswohnungen braucht es für Änderungen am Gemeinschaftseigentum einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft. Gut dokumentierte Sanierungen mit Rechnungen und Nachweisen zahlen sich später auch beim Verkauf aus.
Lassen Sie den Zustand vorab fachlich einschätzen. Martin Bähringer ist Sachverständiger für Schäden am Gebäude. Für die Umsetzung vermitteln wir gern Kontakte aus unserem Netzwerk mit Malern, Installateuren und Baufirmen.
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Kurze Antworten auf Fragen, die uns zu diesem Thema häufig gestellt werden. Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns gern an.
Eine Renovierung verschönert vor allem Oberflächen, etwa durch Streichen oder neue Bodenbeläge. Eine Sanierung behebt dagegen Mängel an der Substanz oder bringt Bauteile wie Dach, Leitungen oder Fenster auf einen zeitgemäßen Stand.
Eine feste Größe gibt es nicht, denn sie hängt von Alter und Zustand des Hauses ab. Je älter das Gebäude und je weniger über seinen Zustand bekannt ist, desto größer sollte die Reserve sein. Eine gute Bestandsaufnahme senkt das Risiko.
Das ist im Einzelfall zu prüfen. Kleinere Maßnahmen und behobene Mängel können den Eindruck bei Interessenten deutlich verbessern. Große Sanierungen rechnen sich dann nicht immer, weil viele Käufer eigene Vorstellungen umsetzen möchten.
Kosten sparen ist nur ein Grund: Warum sich eine energetische Sanierung für Ihre Immobilie lohnen kann.
Fünf Maßnahmen, mit denen Ihre Immobilie bei Besichtigungen und auf Fotos einen guten Eindruck macht.
Wie Sie den Marktwert Ihrer Immobilie realistisch einschätzen und mit dem passenden Preis an den Markt gehen.
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