Immobilienmakler & Sachverständigenbüro in Wetzlar – seit 2000
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Der Angebotspreis entscheidet mit darüber, wie schnell und zu welchen Konditionen Sie verkaufen. Unser Ratgeber zeigt, wie ein realistischer Preis entsteht.
Vergleichswert-, Ertragswert- und Sachwertverfahren: wann welches Verfahren passt.
Lage, Zustand, Grundriss und Ausstattung: was den Wert Ihrer Immobilie bestimmt.
Wie Angebot, Nachfrage und Zinsniveau die erzielbaren Preise in Ihrer Region beeinflussen.
Warum der Angebotspreis zur Zielgruppe passen muss und wie Verhandlungsspielraum entsteht.
Was passiert, wenn der Preis zu hoch oder zu niedrig angesetzt wird, und wie Sie gegensteuern.
Was kostenlose Online-Rechner leisten können und wo ihre Grenzen bei der Bewertung liegen.
In Deutschland regelt die Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) die anerkannten Verfahren. Beim Vergleichswertverfahren werden Kaufpreise ähnlicher Objekte herangezogen, was sich vor allem für Eigentumswohnungen und Reihenhäuser eignet. Grundlage sind unter anderem Daten aus den Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse, die regional unterschiedlich detailliert vorliegen.
Das Ertragswertverfahren stellt die nachhaltig erzielbaren Mieteinnahmen in den Mittelpunkt und ist bei vermieteten Objekten wie Mehrfamilienhäusern üblich. Das Sachwertverfahren betrachtet den Bodenwert und den Wert der baulichen Anlagen und kommt häufig bei selbst genutzten Einfamilienhäusern zum Einsatz. In der Praxis werden Ergebnisse oft mit einem zweiten Verfahren plausibilisiert.
Die Lage bleibt der wichtigste Einzelfaktor: Infrastruktur, Verkehrsanbindung, Schulen und das unmittelbare Umfeld prägen die Nachfrage. Hinzu kommen Baujahr, Bauzustand, Grundriss, Grundstücksgröße und die energetische Qualität. Seit Energiekosten stärker in den Fokus gerückt sind, achten viele Käufer genauer auf Heizung, Dämmung und die Angaben im Energieausweis.
Neben den objektiven Merkmalen zählt der Markt zum Zeitpunkt des Verkaufs. Zinsniveau, regionale Nachfrage und die Zahl vergleichbarer Angebote verändern, was Käufer zu zahlen bereit sind. Ein Wert, der vor einigen Jahren realistisch war, muss es heute nicht mehr sein. Deshalb lohnt es sich, die Einschätzung kurz vor dem Verkaufsstart noch einmal aktuell zu prüfen.
Ein zu hoch angesetzter Preis führt oft dazu, dass Interessenten gar nicht erst anfragen. Bleibt eine Immobilie lange in den Portalen sichtbar, entsteht schnell der Eindruck, mit ihr stimme etwas nicht. Spätere Preissenkungen werden von Käufern registriert und schwächen Ihre Verhandlungsposition. Am Ende wird dann nicht selten unter dem eigentlichen Marktwert verkauft.
Ein zu niedriger Preis verschenkt dagegen Erlös, der Ihnen zusteht. Ziel ist ein marktgerechter Angebotspreis, der die richtigen Käufer anspricht und einen angemessenen Verhandlungsspielraum lässt. Bei gefragten Objekten kann ein Bieterverfahren helfen, den tatsächlichen Marktpreis transparent zu ermitteln. Grundlage bleibt in jedem Fall eine fundierte Bewertung.
Martin Bähringer ist Sachverständiger für Immobilienbewertung. Im Rahmen der Erstberatung ermitteln wir den Verkaufswert Ihrer Immobilie kostenfrei und erklären Ihnen nachvollziehbar, wie das Ergebnis zustande kommt.
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Kurze Antworten auf Fragen, die uns zu diesem Thema häufig gestellt werden. Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns gern an.
Online-Rechner arbeiten mit Durchschnittswerten und wenigen Eingaben. Sie liefern eine erste Orientierung, erfassen aber weder den tatsächlichen Zustand noch Besonderheiten von Grundriss, Ausstattung oder Mikrolage.
Der Verkehrswert beschreibt den Preis, der zum Stichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr erzielbar wäre. Der Angebotspreis ist Teil Ihrer Verkaufsstrategie und berücksichtigt zusätzlich Verhandlungsspielraum und Marktlage.
Die Verkaufswertermittlung ist im Rahmen der Erstberatung für Sie kostenfrei. Wir sehen uns Ihre Immobilie an, werten Marktdaten aus der Region aus und besprechen das Ergebnis persönlich mit Ihnen.
Von der Preisfindung bis zur Schlüsselübergabe: was beim Verkauf Ihrer Immobilie auf Sie zukommt.
Vom Grundbuchauszug bis zur Teilungserklärung: Diese Dokumente brauchen Sie für Ihren Immobilienverkauf.
Fünf Maßnahmen, mit denen Ihre Immobilie bei Besichtigungen und auf Fotos einen guten Eindruck macht.
16 kostenlose Ratgeber und Checklisten sowie sechs Online-Services – kompakt, verständlich und sofort für Sie verfügbar.